The Hirsch Effekt mir Vorgeschmack auf’s neue Album

The Hirsch Effekt haben mit “Lifnej” den Opener des kommenden Albums “Eskapist” samt Video veröffentlicht. Das neue Werk ist für den 18. August angekündigt.

Nach ihrer „Holon“ Albumtrilogie haben The Hirsch Effekt mit „Eskapist“ laut Pressemitteilung ihr wahrscheinlich extremstes, düsterstes und komplexestes Album kreiert. Auf ihrem vierten Werk zeigen sich die Hannoveraner sozialkritisch und politisch und frönen dem progressivem Metal, Prog und Core.

Das Album wird es auch als limitierte Fanbox zu kaufen geben. Darin enthalten sind 2LP (Box exklusives 180g Vinyl in blau transparent mit schwarzen Schlieren, Gatefold mit bedruckten Innenhüllen), CD Edition, Instrumental CD, Leinwand (20×20), Polaroid (Unikat), ein Eskapist Magazin und drei Sticker.

Ab Juli gehen The Hirsch Effekt bis Ende des Jahres auf ausgedehnte Tour. Als Support sind PeroPero dabei. Am 9. November macht das Trio auch im Musikzentrum in Hannover Halt. Tickets für die Show und die gesamte Tour bekommt Ihr hier: Tickets

Video: The Hirsch Effekt – Lifney

 

Tourdates

07.07. Berlin, Orwofestival
14.07. Hamburg, Wutzrock
15.07. Speyer, Hallenbeben Open Air
05.08. Wacken, W:O:A
12.08. Eschwege, Open Flair
14.09. Rostock, MAU Club
15.09. Kummerfeld, Ackerfestival
01.10. Köln, Euroblast

ESKAPIST Tour
Support: PeroPero

12.10. Kiel, Schaubude
13.10. Lübeck, Treibsand
14.10. Göttingen, Exil
17.10. Berlin, Nuke
18.10. Dresden, Scheune
19.10. Jena, Rosenkeller
20.10. Leipzig, Felsenkeller
21.10. Marburg, KFZ
25.10. Weinheim, Cafe Central
26.10. Karlsruhe, Jubez
27.10. Frankfurt, Das Bett
28.10. Stuttgart, Goldmarx
29.10. Lindau, Club Vaudeville
30.10. Augsburg, Soho Stage
31.10. München, Backstage Club
03.11. Freiburg, Crash
06.11. Ulm, Club Schilli
07.11. Nürnberg, Z-Bau
08.11. Mainz, Schon Schön
09.11. Hannover, Musikzentrum
10.11. Bremen, Lagerhaus
11.11. Hamburg, Molotow
07.12. Aachen, Musikbunker
08.12. Emden, Alte Post
09.12. Salzwedel, Hanseat
14.12. Oberhausen, Druckluft
15.12. Moers, Bollwerk
16.12. Köln, MTC
Tickets

Kaiser Franz Josef

Ambitionen zu haben ist meist hilfreich, wenn man es in der Musikwelt schaffen will. Das eigene Album „Make Rock Great Again“ zu nennen, zeugt jedoch entweder von Wahnsinn oder Genialität. Was von beiden es bei Kaiser Franz Josef geworden ist, stand es nun an herauszufinden.

Unprätentiös und direkt

Die drei jungen Österreicher von Kaiser Franz Josef machen es einem einfach, sie schnell abzustempeln und unsympathisch zu finden. Denn neben den musikalischen Einflüssen haben sie anscheinend auch die Attitüde der vergangenen, goldenen Zeit des Rock and Roll übernommen. Ihr Ziel sei es, den älteren Fans zu geben, was sie erwarten und den Jüngeren, was sie noch nicht kennen.

Damit stellen sie von Anfang an klar, dass sie auf „Make Rock Great Again“ das Rad nicht neu erfinden wollen. Das merkt man bereits nach den ersten erklingenden Tönen. Sieht man jedoch darüber hinweg, dass die Jungs wenig Neues machen und sich oft an ihren Einflüssen bedienen, merkt man, dass sie ihre Kunst perfekt beherrschen. Geradlinige Rocksongs mit rotzigem Gitarrensound, die in dem klassischen Gitarrensolo gipfeln. Das ist unprätentiöse Selbstwahrnehmung auf höchstem Niveau.

Die Musik im Vordergrund, der Narzissmus hinten an

Wenn man sich vornimmt das Beste des Rock in der eigenen Musik zu vereinen, kann es schnell schwer werden, sich von anderen Bands, die das gleiche vorhaben, abzusetzen. Hört man Kaiser Franz Josef ohne zu wissen, welche Band es ist, sollte einem vergeben sein, wenn man sie mit einer anderen Band des Genre verwechselt. Sound und Dynamik der Songs erinnern oft an die großen Wolfmother. Die Stimme kommt in den hohen Passagen gefährlich nah an das Territorium eines Chris Cornell heran. Man merkt auf diesem Album jedoch, dass es den Jungs wirklich nur um ihre Musik geht. Nicht um ihre Präsentation und Vermarktung als Persönlichkeiten. Der Narzissmus steht hier hinten an.

Als Rockliebhaber sollte man sich nicht von dem populistischen Titel abschrecken lassen. Wer Bands wie Wolfmother, Jet oder Airbourne seine Lieblinge nennt, der wird auf „Make Rock Great Again“ genug Songs finden, die ihm zusagen. Inwiefern Rock durch Repetition und Nostalgie früherer Zeiten wieder great gemacht wird, bleibt zwar fraglich, aber vielleicht sollte man das einfach lockerer sehen.

von Niklas

Madball & With A Mind in Hannover

With A Mind leiten Stage-Dive-Saison ein

Als local Support reisen With A Mind aus Hildesheim an und stellen sich prompt dem Publikum vor: „Wir sind fucking With A Mind“ . Die Band existiert seit 2013 und verabschiedet sich an diesem Abend von ihrem Bassisten Budde. Die Jungs machen kein Geheimnis daraus, dass diese Show etwas besonders für sie sein würde. Denn mal ehrlich, welche Band wünscht sich nicht insgeheim sich einmal mit einer Band wie Madball die Bühne zu teilen?

Frontmann Wosche steht von Beginn an nicht still und gibt gefühlt alles für eine starke Performance. Budde genießt sichtlich seinen letzten gemeinsamen Abend mit der Band und stellt sich immer wieder in den Vordergrund. Gegen Ende des zirka 30-minütigen Sets fliegt sogar etwas Konfetti – welches an Hardcore Shows in den 90er Jahren erinnert. Frontmann Wosche leitet mit einem gekonnten Sprung die Stage-Dive-Saison ein und beendet kurze Zeit später das Set.

Madball überzeugen mit bunter Mischung quer durch die Bandgeschichte

Nach einer etwas längeren Umbaupause ertönt das Intro der New York Hardcore Legenden um Freddy Cricien. Mittlerweile befinden sich auch alle anwesenden Menschen vor der Bühne. Dabei ist es immer wieder spannend zu sehen, wie durchmischt das Publikum auf Madball Shows ist. Alt und jung zusammen – oder wie Freddy sagen würde: “Old School and New School Kids”. Schon bei den ersten Songs beginnt sich das Publikum trotz der hohen Temperaturen komplett zu verausgaben. Die Setlist besteht aus einer bunten Mischung quer durch die Bandgeschichte. Von „Set it Off“ über „Pride“ zu „Dog Marten Stomp“ und zurück über „Infiltrate the System“ und „Hold it Down“ füllt die Band ohne Probleme eine gute Stunde Programm.

„Is this really Germany? It feels like Florida“

Dabei schaffen es die Männer aus New York City zu keinem Zeitpunkt an Puste zu verlieren oder langweilig zu werden. Die Temperaturen steigen während des Sets der Band immer weiter an. Cricien bemerkt treffend: „Is this really Germany? It feels like Florida“ . Gegen Ende der Show ist das Klima des Kellerclubs kaum mehr auszuhalten. Dies zeigt sich besonders an dem zunehmenden Schwund der Zuschauer.

Abschließend bleibt zu sagen, dass Madball trotz ihres Alters und der regelmäßigen Deutschland Konzerte immer noch zu überzeugen wissen. Madball sind und bleiben Legenden und werden der Hardcore Community hoffentlich noch lange erhalten bleiben.

Madball

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With A Mind

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As It Is, Roam und Storyteller in Hannover

Der heiße Abend beginnt mit Storyteller aus Dessau. Die Jungs, die sich das Ziel gesetzt haben, zu beweisen, dass Pop Punk nicht tot ist, kommen auf die Bühne mit T-Shirts von den anderen Bands, die heute noch auftreten werden. Hoffentlich hat jeder seine Tanzschuhe für diesen bewegungsintensiven Abend dabei.

Storyteller sind froh über die vielen neuen Freunde, die an diesem Abend das erste Mal dabei sind. Um Freundschaft, Liebe und Beziehungen geht es auch in einigen ihrer Songs. Während die Menge im Moshpit springt und klatscht, wird von der Bühne aus Wasser verteilt. Während des letzten Songs verliert der Sänger Rico seine Kette im Rausch der Musik.

„This is our firsttime in Hannover, this is sick“

Nach einer kurzen Abkühlung draußen kommt die britische Band Roam auf die Bühne. Ab dem ersten Song herrscht gute Stimmung, während die Fans gemeinsam mit dem Lead Sänger Alex in das Mikrofon schreien. Schon nach kurzer Zeit gehen einige raus, um sich für einen kurzen Moment abzukühlen.

Die Jungs präsentieren stolz nach ihrem kurzen Aufenthalt in Deutschland ihre drei erlernten Worte: Hallo, Dankeschön und Tschüss. Als nach fünf Songs das Mikrofon in den Mikrofonständer gestellt wird, kündigt Alex anhand dieser Handlung bereits einen ruhigen und soften Song an. Mit „Tracks“ von ihrem Album „Backbones“ ist eine kleine Abkühlung durchaus willkommen.

Für die britischen Jungs ist der deutsche Sommer wohl doch ein wenig zu warm. Doch obwohl sie wegen der Hitze nicht richtig schlafen können, heizen sie das Publikum noch einmal richtig ein. Während auf der Bühne schon das Hemd aufgeknüpft wird, fallen die Fans unentwegt beim Moshpit über die Stufen bei der Bühne. Während des letzten Songs steht niemand mehr still, sodass die Jungs von As It Is eventuell sogar eingeschüchtert werden könnten.

“Welcome to the family, we love you!”

Nun kommen die Jungs von As It Is in einheitlicher Jeans, weißem Shirt und Chucks auf die Bühne. Sie beginnen ihr Set mit dem Song “Okay” von ihrem gleichnamigen neuen Album. Es wird sehr schnell deutlich, dass die Bühne zu klein für Frontmann Patty Walters ist. Mit seiner energetischen Bühnenpräsenz bringt er auch das Publikum in Bewegung.

Während Patty sein Mikrofon vorsichtig umherschleudert und von Verstärker und Bass Drum springt, erscheint auch der Konzertraum für die Menge an tanzenden Leuten zu klein. Es gibt auch die innige Beziehung zwischen Patty und Gitarrist Ben zu beobachten. Sie singen einige Lieder gemeinsam, Stirn an Stirn. Es werden auch Songs von ihrem Debut-Album “Never Happy Ever After”gespielt.

Viele Fans beginnen schon früh mit dem Crowdsurfen, um zusammen mit Patty die Texte ins Mikro zu schreien. Zu dem Song “No Way Out” ist es ein Wettkampf zwischen Patty und dem Publikum. Während Patty auf das Schlagzeug steigt, um herunter zu springen, fallen die Fans über die Stufen. Eine kleine Pause wird allen doch gegönnt, als der Sänger seine Akustik Gitarre raus holt, um den Song “Still Remembering” anzustimmen.

Crowdsurfen bis zur Diskokugel

Über ein Dutzend selbstgestalteter Schilder werden in die Luft gehalten, zu lesen sind die Worte “You Make Us Strong”. Nach 13 Songs findet selbst Ben keine Worte mehr. Da die Location zu klein ist, um die Bühne zu verlassen, wird entschlossen, die drei Songs der Zugabe einfach hinten an zu hängen. Es geht weiter mit “Pretty Little Distance”. Bei dem Song “Hey Rachel”, stürmen zwei Mitglieder von Storyteller die Bühne und werden von den Fans bis unter die Diskokugel gehoben.

Wie auf einem weiteren Schild gewünscht, ist das letzte Lied “Dial Tones”. Die Fans werden mit verschiedenen Setlisten vertröstet und warten nach diesem intensiven Abend nun noch auf ein Autogramm.

As It is

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Roam

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Storyteller

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Gewinnt Tickets für We Stryke No. 23

Am morgigen Samstag geht die Konzertreihe We Stryke mit Malcolm Rivers, Stone Age Is Over und Tag/Ohne/Schatten im SubKultur in Hannover in die mittlerweile 23. Runde! Auch das Count Your Bruises Magazine feiert mit, präsentiert die Show und gibt nach dem Konzert auf der Chew This!-Party seine Künste an den Plattentellern zum Besten. Um mit Euch zu feiern verlosen wir 2×2 Tickets in Form von Gästelistenplätzen!

Jetzt mitmachen und gewinnen!

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TEILNAHMEBEDINGUNGEN

  • Wir verlosen 2×2 Tickets für We Stryke 23 am 24. Juni 2017 im SubKultur in Hannover
  • Die Verlosung endet am 24. Juni 2017 um 12.00 Uhr.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Pro Teilnehmer wird nur ein Preis vergeben. Mehrfachgewinne sind nicht möglich.
  • Der Gewinn ist weder austausch- noch übertragbar. Die Barauszahlung ist ausgeschlossen.
  • Die Gewinner werden per Losverfahren aus allen E-Mails ermittelt.
  • Die Gewinner werden per E-Mail informiert.
  • Durch die Teilnahme an der Verlosung akzeptiert der Teilnehmer diese Teilnahmebedingungen.

Count Your Bruises Magazine präsentiert

The Amity Affliction präsentieren neues Video

The Amity Affliction präsentieren zum The Weeknd-Coversong “Can’t Feel My Face” ein Video und damit die zweite Single aus der kommenden “Punk Goes Pop Vol. 7″ Compilation. Diese wird am 14. Juli veröffentlicht. Zuvor haben Dance Gavin Dance bereits “That´s What I Like” von Bruno Mars als Single veröffentlicht.

Wie der Titel bereits verrät ist dies die siebte Ausgabe der “Punk Goes Pop” Compilations. Einige der derzeit angesagtesten Bands covern hier seit jeher Top 40-Songs. Auf der neuesten Compilation sind so beispielsweise Bands wie Capsize, Boston Manor und Ice Nine Kills vertreten.

 

Video: The Amity Affliction – Can’t Feel My Face

Tracklist: Punk Goes Pop Vol. 7

01. State Champs – “Stitches” by Shawn Mendes
02. Dance Gavin Dance – “That’s What I Like” by Bruno Mars
03. New Years Day – “Gangsta” by Kehlani
04. The Amity Affliction – “Can’t Feel My Face” by The Weeknd
05. Andy Black (feat. Juliet Simms) – “When We Were Young” by Adele
06. Grayscale – “Love Yourself” by Justin Bieber
07. Capsize – “Fake Love” by Drake
08. Boston Manor – “Heathens” by Twenty One Pilots
09. Eat Your Heart Out – “Shape Of You” by Ed Sheeran
10. The Plot In You – “Let It Go” by James Bay
11. Ice Nine Kills – “I Don’t Wanna Live Forever” by ZAYN, Taylor Swift
12. Seaway – “Closer (feat. Halsey)” by The Chain- smokers
13. Too Close To Touch – “In The Name Of Love” by Martin Garrix & Bebe Rexha

Hatebreed mit neuem Video zu “Seven Enemies”

Die US-Hardcore Band Hatebreed präsentiert zum Song “Seven Enemies” ein neues Musikvideo. Außerdem wird die Band im Januar 2018 Teil der EMP Persistence Tour sein und neben Madball,Terror, Power Trip, Broken Teeth und Insanity Alert in sechs deutschen Städten spielen.

Der Song “Seven Enemies” stammt vom aktuellen Album “The Concrete Confessional”, das im Mai letzten Jahres veröffentlicht wurde.

Tickets für die EMP Persistence Tour 2018 bekommt Ihr hier: Tickets

 

Video: Hatebreed – Seven Enemies

 

Tourdates: EMP PERSISTENCE TOUR 2018

18.01. DE Berlin, Astra Kulturhaus
20.01. DE Dresden, Eventwerk
21.01. DE Munich, Backstage
22.01. CH Zurich, Komplex
23.01. DE Wiesbaden, Schlachthof
25.01. DE Lichtenfels, Stadthalle
27.01. DE Oberhausen, Turbinenhalle

Tickets

Comeback Kid, Risk It und Lifesick in Hannover

Los geht es mit der aus Dänemark angereisten Band Lifesick. Während die Band ohne große Worte druckvoll in den Abend startet, füllt sich der Veranstaltungsraum des Béi Chéz Heinz mehr und mehr.

Neben der Präsentation eines neuen Songs hält es Frontmann Simon Shoshan nur kurze Zeit zwischen seinen Musikerkollegen auf der Bühne. Er nutzt den Raum, welcher durch den altgewohnten Sicherheitsabstand Hannovers zu Bühnen entsteht und arbeitet jeden Zentimeter ab. Das Publikum wirkt bis dahin eher beobachtend. Es wird in guter alter Manier kopfnickend gelauscht.

Risk It laden zum Saunagang

Kaum ist der letzte Ton verklungen, geht es auf den Hof des Clubs. Die sommerlichen Temperaturen haben den Keller schon ordentlich im Griff und treiben die Besucher nach draußen. Mit dem ein oder anderem Kaltgetränk wird die Umbaupause bestritten und es ist klar: Das wird heute Abend eine ganz schöne Sauna.

Es dauert nicht lange, bis Risk It zum nächsten Saunagang laden. Die Dresdener Band fackelt nicht lang und lädt die Besucher ein, den Sicherheitsabstand aufzulösen: “Kommt schon! Jeder kommt zwei Schritte nach vorne. Scheißt auf die Lücke, Ihr habt immerhin Eintritt bezahlt. Keiner braucht den Abstand!”

Risk It gehen gleichermaßen druckvoll nach vorn. Mit Armen und Beinen wird in die Luft geschlagen und man bedankt sich immer wieder bei den Gästen und den beiden anderen Bands. “Subkultur ist mehr als ein cooler Turnschuh oder ein cooles Bandshirt. Subkultur ist letztlich das, was man daraus macht. Das sind solche Läden wie das Béi Chéz Heinz und das gehört unterstützt!” , erklärt Frontmann Gregor.

“Ich denke, es ist tausend Mal geiler, eine Band im kleinen Club zu sehen, als auf einem Festival”

Die Vitalität des Publikums hat sich deutlich verändert. Vor der Bühne wird gemoshed und das Mikro eingenommen. Eine dieser wunderbaren Symbiosen zwischen Band und Publikum entsteht. Schon lange hat man das Heinz nicht mehr so in Fahrt gesehen. Erst recht nicht Mitten in der Woche “Ich denke, es ist tausend Mal geiler, eine Band im kleinen Club zu sehen, als auf einem Festival” , führt der Frontmann seine Lobeshymne auf die Subkultur fort. Währenddessen setzten die ersten Circle Pits um die Mittelsäule ein. Auch das konnte man schon länger nicht mehr beobachten.

Immer wieder bedanken sich Risk It bei ihren Fans, bei den Veranstaltern, bei der Crew und natürlich Comeback Kid und Lifesick. Da kann man die wirkliche Bedeutung von “Community” ganz klar beobachten: “Ohne das Alte würde es das Neue nicht geben” , erklärt Sänger Gregor und führt fort “und ohne das Neue, wäre das Alte längst vergessen!” . Das Publikum fest im Sattel liefern Risk It einen Abriss aller erster Sahne. Dieser Saunagang hatte es schon ganz schön in sich. Die ersten T-Shirts werden gewechselt und wieder strömen die Besucher nach draußen. Abkühlung deutlich erwünscht.

“We are wasting our time for you Hardcore Kids”

Comeback Kid tauchen die Bühne in Dunkelheit. Ein paar wenige blaue LED-Scheinwerfer weisen leuchturmgleich den Weg. Die Band ist aus den letzten Reihen kaum zu erkennen. Die Dunkelheit wird die nächsten fünf Songs anhalten. Los geht es mit “Wasted Arrows”. Bereits hier zeigt sich das Publikum textsicher und überdurchschnittlich motiviert. “Welcome in the Pit” beschreibt das ganze recht gut. Der Hexenkessel nimmt fahrt auf und die ersten Circle Pits ziehen durch den Veranstaltungsraum. “Hannover, how are you doing tonight?” , begrüßt der Comeback Kid Sänger Andrew Neufeld aka GOOSE sein Publikum und fährt fort: “We are wasting our time for you Hardcore Kids.”

Die benannten Hardcore Kids reagieren mit Applaus und lassen sich nicht eine Sekunde lang lumpen direkt wieder loszulegen. Heute könnte es wohl wieder von der Decke tropfen. Auch Neufeld mischt sich gleich unter die Besucher und stellt immer wieder Kontakt her. Ob im Publikum oder am Mikrofon, Comeback Kid zeigen sich wenig scheu. Wenn schon darauf geschaut wird, was lange nicht mehr im Heinz erlebt wurde, darf auch nicht vergessen werden, dass es schon lang nicht mehr so einen vollen und wahnsinnig gut abgemischten Sound im Keller des Vertrauens gab. Der lässt auch fast ignorieren, dass Neufeld heute Abend scheinbar nicht ganz gut bei Stimme ist.

Vorgeschmack auf das kommende Album

Das Publikum wirbelt ausdauernd die Arme in die Luft, klatscht schwungvoll über den Köpfen den Takt der kanadischen Band und zeigte sich wirklich mächtig textsicher. Auch Neufeld hebt die Szenegemeinschaft und Subkultur hervor. So berichtet er, dass Comeback Kid in Israel auf einem Festival hätten spielen sollen. Da dieses jedoch nicht angemeldet war, wurde es abgesagt. Die Genrekollegen von Kids Insane haben dann kurzerhand eine Show organisiert. Sowas sei nicht oft zu erleben und ein ganz besonderes Gefühl. Dieses besondere Gefühl fordert er für den heutigen Abend auch ein “Let´s make this a night to remember!”

“When you say, when you say how it used to be…” wird angestimmt und schon geht es druckvoll zu “Do Yourself A Favour” weiter. Kurze Zeit später erkundigt sich Neufeld, ob das Publikum schon den kürzlich veröffentlichten Song “Absolute” gehört hätte. Unter den Jubelrufen der Gäste feuert der Frontmann an: “Then we will play it for you tonight!”

“This is for you my friends!”

Zwischen den in die Luft schlagenden Armen sind vermehrt Crowdsurfer zu beobachten. Heute wird alles gegeben. Es ist nicht mehr weit, bis zu einer dieser unvergessenen Nächte. Um den Überblick zu behalten oder doch noch ein Quäntchen Luft zu erhaschen, zieht sich Neufeld immer wieder an einem Eisenrohr an der Decke über das Publikum. Die Stimmung ist am Siedepunkt und schnell wird klar, dass in dieser Nacht absolut nichts mehr schief gehen kann. Mit erhobenen Bieres bedanken sich Comeback Kid bei den Besuchern: “This is for you my friends!”

Beim Intro zu “Wake The Dead” taucht kurz eine leichte Stadionatmosphäre auf. Die Zuschauerchöre setzen in der ersten Sekunde ein und nehmen nochmal richtig fahrt auf. Ein großartiges Ende eines wirklich großartigen Abends. Mit dem letzten Ton ist Schluss. Vergebene “One More Song”-Chöre verhallen in der frühen Nacht und im Hof des Béi Chéz Heinz ist man sich sicher, dass Hannover seit Converge keine geilere Hardcore Show gesehen hat. Chapeau!

 

Comeback Kid

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Risk It

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Lifesick

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Count Your Bruises Magazine präsentiert

Montreal präsentieren Video zu “Osnabrück”

Am kommenden Freitag veröffentlichen Montreal ihr neues Album “Schackilacki” über das bandeigene Label Amigo Records. Auf der Zielgeraden präsentiert die Band einen Clip zu “Osnabrück”, der überraschenderweise in Münster abgedreht wurde.

Bassist und Sänger Hirsch zur Wahl der Film-Location:

“Wer ein Lied Namens “Osnabrück” rausbringt, muss das Video dazu in Münster drehen – das war für uns von Anfang an einleuchtend und ohne Diskussion gesetzt. Nicht, dass am Ende noch irgendwer das Lied falsch deutet…”

Mit ihrem mittlerweile sechsten Album im Gepäck kommen Montreal ab Oktober auf Deutschlandtour. Der Startschuss fällt am 6. Oktober im MusikZentrum in Hannover. Tickets für die Tour bekommt Ihr hier: Tickets

Video: Montreal – Osnabrück

Tourdates:

06.10. Hannover, MusikZentrum
07.10. Osnabrück, Kleine Freiheit
19.10. Nürnberg, Club Stereo
20.10. CH – Zürich, Dynamo21
21.10. Stuttgart, Club Cann
26.10. Dortmund, FZW
27.10. Köln, Underground
28.10. Bremen, Tower
03.11. Wiesbaden, Schlachthof
16.11. Leipzig, Conne Island
17.11. München, Feierwerk
18.11. AUT – Wien, B72
22.12. Berlin, SO 36
23.12. Hamburg, Markthalle
Tickets

Casper mit neuer Single aus kommenden Album

Erst Anfang des Monats hat der deutsche Rapper Casper endlich verraten, dass sein neues Album “Lang Lebe Der Tod” am 1. September veröffentlicht wird. Eigentlich sollte das neue Werk bereits im letzten Jahr auf den Markt kommen. Mit “Sirenen” präsentierte er nun in der gestrigen, letzten Ausgabe des TV-Formats Circus HalliGalli seine neue Single “Sirenen” erstmals live.

Im November dieses Jahres wird Casper sein neues Album “Lang lebe der Tod” auch live präsentieren. Dafür macht er unter anderem am 25. November in Hannover Halt und bespielt die Swiss Life Hall. Tickets für die Tour bekommt Ihr hier: Tickets

Das TV-Format Circus HalliGalli sendete am gestrigen Dienstag seine letzte Sendung. Insgesamt vier Jahre wurde diese unter der Feder von Joko und Klaas gespielt. Zum Abschied gab es von den namhaften Künstlern Marteria, Sido, Beginner, Kool Savas, Cro, Fahri Yardim und Clueso einen “Disstrack”.

 

Video: Casper – Sirenen

 

Video: Marteria, Sido, Beginner, Kool Savas, Cro, Fahri Yardim & Clueso – Circus HalliGalli Disstrack