Das Ende einer Trilogie

Vor kurzem hat die britische Horror Punk Band Creeper ihr neues Album “Eternity, In Your Arms” präsentiert. Zum Song “Misery” haben Creeper nun ein Video veröffentlicht und schließen damit ihre Video-Trilogie zum aktuellen Album ab. Zuvor wurden zur Story bereits Bewegtbilder zu “Black Rain” und “Hiding With Boys” veröffentlicht. Dabei geht es um James Scythe, der in Fällen von paranormalen Erscheinungen ermittelte und Ende 2015 verschwand.

Ab nächster Woche sind Creeper für vier Shows in Deutschland zu Gast – präsentiert vom Count Your Bruises Magazine. Aktuell könnt Ihr bei uns noch Tickets für die Show gewinnen.

Tourdates Creeper

04.04. Hamburg, Hafenklang
09.04. Köln, MTC
10.04. München, Strom
12.04. Berlin, Cassiopeia

präsentiert von CYB

Record Store Day-Veröffentlichung für den guten Zweck

Die Melodic Death Metal Band Darkest Hour wird am 22. April 2017 im Rahmen des Record Store Day eine selbstbetitelte Seven Inch Vinyl veröffentlichen. Alle Erlöse sollen an das National Immigration Law Center gespendet werden. Die Organisation setzt sich für Menschenrechte und Gleichberechtigung ein.

Darauf enthalten ist das Judas Priest Cover “Painkiller” und ein Cover von Minor Threats “I Don’t Wanna Hear It”. Außerdem enthält die Seven Inch den Titel “Enter Oblivion”, der auf dem neuesten Darkest Hour Album “Godless Prophets & The Migrant Flora” zu finden ist. Dies hat die Band aus Washington am 10. März veröffentlicht. Die Seven Inch Vinyl ist auf 1.000 Exemplare limitiert.

Darkest Hour-Gitarrist Mike Schleibaum laut Visions zu dem Thema: “Dadurch, dass wir unzählige Male auf der ganzen Welt getourt sind, haben wir die Zerstörungskraft und die Trennung erlebt, die von Nationalstaaten, Grenzen und Einwanderungskontrollen ausgeht. [...] Wir glauben, dass jeder, ungeachtet Rasse, Religion, Alter, ethischer Abstammung sowie sexueller Indentität und Orientierung, mit dem Respekt und der Würde behandelt werden sollte, die jeder verdient. Eine Darkest-Hour-Show ist ein Ort, wo jeder willkommen ist, wo individuelle Gedanken zelebriert werden.

Deluxe-Edition mit elf neuen Songs

Die US-Punk Rock Band Blink-182 hat im Juli letzten Jahres ihr neues Album “California” veröffentlicht. Dies war das erste Werk ohne Gründungsmitglied Tom DeLonge. Dafür kam Matt Skiba dazu, auch bekannt als Frontmann der Band Alkaline Trio. Nun kommt “California” am 19. Mai 2017 als Deluxe Edition auf den Markt. Diese wird elf neue Songs sowie eine Akustikversion von “Bored To Death” enthalten.

Mit “Misery” präsentieren Blink-182 bereits einen ersten neuen Song samt Lyric-Video. Wer die Deluxe-Version vorbestellt, kann diesen und ebenso den neuen Song “Parking Lot” sofort downloaden.

Im Juni dieses Jahres kommt das Trio außerdem für insgesamt vier Shows nach Deutschland.

Tourdates Blink-182

12.06. Frankfurt, Festhalle
13.06. Oberhausen, König Pilsener Arena
16.06. München, Olympiahalle
19.06. Berlin, Max Schmeling Halle

“From this day on we are “ALAZKA”"

Da hat die deutsche Melodic Hardcore Band Burning Down Alaska ihren Fans einen ganz schönen Schrecken eingejagt: Am vergangenen Sonntag änderte sie ihr Profilbild auf Facebook. Darauf zu sehen: 2012 – 2017, 26/03/17, der Name Burning Down Alaska durchgestrichen. Dem aufmerksamen Beobachter entgeht natürlich nicht das kleine, neue Logo unten am Bildrand. Auf dem neuen Facebook-Header steht lediglich “Thank you for everything.”. Auch die Bandmitglieder teilten diese Grafiken über ihre sozialen Netzwerke. Ein Statement wurde nicht abgegeben, was die Gerüchteküche natürlich ordentlich anheizte.

Immerhin hat die Band in diesem Jahr noch ein paar Festivalbestätigungen offen. Außerdem wurden bereits im letzten Jahr live vereinzelte neue Songs präsentiert und das Debütalbum in Aussicht gestellt. Bis dato veröffentlichte der Sechser aus Recklinghausen 2015 lediglich ihre EP “Values & Virtues”. Im vergangenen Jahr folgte die neue Single “Blossom“. In dem Stück hatte auch erstmals Clean-Sänger Kassim seinen Auftritt. Seitdem übernimmt er gemeinsam mit Shouter Tobias den Part am Mikrofon.

Nun ist die Katze aber aus dem Sack: Burning Down Alaska werden sich nicht trennen, sondern halten einige Neuigkeiten für ihre Fans parat. Ab sofort nenne sie sich Alazka.

Die Band auf Facebook: “This might be the most important announcement we’ve ever made – and it concerns our name, Burning Down Alaska. Looking back on the time we’ve spent together as a band, during which we’ve been able to experience so many incredible opportunities and meet so many great people, we all came to realize, how much we as people have changed compared to the time when we chose this name – and that we can’t identify with it anymore. – From this day on we are “ALAZKA” - We have lots of things prepared for you guys and we’ll make it up to you. Thank you for everything! Tobias, Kassim, Marvin, Dario & Julian

5 Jahre True Believers Fest

Bereits seit fünf Jahren gibt es in Hannover die sogenannte True Believers Gruppe – benannt natürlich nach der großartigen Hymne der US-Punkrock Band The Bouncing Souls. Um das Jubiläum zu feiern findet am 26. Mai 2017 eine Party im Béi Chéz Heinz statt. Im Vorfeld werden Primetime Failure, Teenage Love Guns und The Sewer Rats auf der Bühne stehen.

Als “Hannovers Antwort auf das CBGB´s” beschreiben die Veranstalter das Event auf Facebook. Sie wollen zu Fat Wreck Chords-, Epitaph-, Burning Heart- und Hellcat-Klassikern der letzten Jahre feiern. “Stellt euch einfach vor Fat Mike, Tim Armstrong und Travis Barker treffen sich zum Saufen und legen nebenbei auf, nur 100 mal geiler!“, so die Beschreibung weiter.

Live auf der Bühne stehen die Bielefelder Pop Punker Primetime Failure, die hannoversche Punk Rock Band Teenage Love Guns und die Kölner Punk Rock Band The Sewer Rats.

The Bouncing Souls – True Believers

“Gravebloom” kommt im Juni

Die US-Metal Band The Acacia Strain hat für den 30. Juni 2017 ihr neues und mittlerweile achtes Album “Gravebloom” angekündigt. Bereits vor einigen Tagen ging ein kurzes Video auf Instagram viral, das beispielsweise von Bands beziehungsweise Bandmitgliedern von Counterparts, Every Time I Die und Beartooth unter dem Hashtag #gravebloom kommentarlos geteilt wurde.

Während einige Fans auf ein neues Werk ihrer jeweiligen Lieblingsband hofften, haben aufmerksame Beobachter einen Halbmond als Symbol gesichtet. Dieser ist beispielsweise auch auf dem Cover des letzten The Acacia Strain Albums “Coma Witch” zu sehen. Dies wurde 2015 veröffentlicht.

Mit dem Song “Bitter Pill” präsentiert die Band außerdem bereits einen ersten Vorgeschmack auf das neue Album “Gravebloom”.

The Acacia Strain – Bitter Pills

Mit “Nichts Ist Neu” auf Tour

Die Deutsch Punk Band Love A hat für den 29. September 2017 ein Konzert im Kulturzentrum Faust in Hannover angekündigt. Mit im Gepäck hat die Band ihr kommendes Album “Nichts Ist Neu”, das am 12. Mai auf den Markt kommt.

Unter dem Motto “Nichts Ist Live” werden Love A in insgesamt 13 Städten in Deutschland zu sehen sein. Tourstart ist am 11. Mai in Münster. Im Februar dieses Jahres haben Love A mit “Nichts Ist Leicht” einen ersten Vorgeschmack auf das kommende Werk gegeben.

Love A – Nichts Ist Neu

Tourdates

11.05. Münster, Gleis 22
12.05. Nürnberg, Desi
13.05. Berlin, Festsaal Kreuzberg
24.05. Hamburg, Molotow
25.05. Düsseldorf, Zakk
26.05. Wiesbaden, Schlachhof
27.05. Leipzig, Conne Island
29.09. Hannover, Kulturzentrum Faust
30.09. Flensburg, Volksbad
01.10. Rostock, PWH
02.10. Bremen, Tower
27.10. Weinheim, Café Central
28.10. Koblenz, Circus Maximus

All For Nothing

Wohl eine der umtriebigsten Hardcore-Bands der letzten Jahre aus Europa bringt mit „Minds Awake/Hearts Alive“ ihr nunmehr fünftes vollwertiges Album raus. Die Rede ist von ALL FOR NOTHING aus Holland. Tatsächlich liegt ihr letztes Album „What Lies Within Us“ schon gut drei Jahre zurück. Deswegen wird es also wirklich höchste Eisenbahn, dass wir neues Futter bekommen.

Ordentlich zur Sache geht’s direkt beim Opener „Remain Defiant“: Kaum hat man noch zum Schlachtchoral die Fäuste in die Luft gestreckt, wird auch schon direkt Vollgas gegeben. Ordentlich Tempo, clevere und eingängige Gitarrenmelodien. Allem voran Frontfrau Cindys markante Stimme macht nicht nur im Opener vor nichts halt. Wie ein unaufhaltbarer Güterzug preschen Cindy und ihre Jungs durch die dreizehn Song starke Platte und laden des Öfteren in den Pit oder zum Mitsingen ein.

Was beim Durchhören sofort auffällt ist, dass die Songs unglaublich eingängig sind, aber nichts an Härte dadurch eingebüßt haben. Man wird des Öfteren wohlwollend an Größen wie SICK OF IT ALL oder COMEBACK KID erinnert. Aber ohne, dass ALL FOR NOTHING wie ein billiges Imitat wirken. Textlich kommt das Album – auch gerade in der heutigen Zeit – mit wichtigen Messages daher: Gebt nicht auf! Stellt Euch dagegen und verliert nicht die Hoffnung! Das alles ist dazu musikalisch sehr gut verpackt. Was will man also mehr?

Etwas zu beanstanden gibt es dann doch noch: Die Shouts der männlichen Fraktion. Des Öfteren wirken diese im Gesamtkontext einfach zu „prollig“. Ein bisschen weniger dicke Eier hätte hier und da definitiv nicht geschadet. Auch der männliche Gesangspart bei „One Spark“ passt einfach nicht ins Gesamtbild und macht einen sonst verdammt guten Song etwas zunichte. Das trübt doch sehr das Gesamtbild des Albums. Dafür muss man den Herren aber zugute halten, dass die Chöre auf den Punkt sitzen (wie beispielsweise bei „Yet To Come“).

Im Großen und Ganzen liefern ALL FOR NOTHING hier trotz allem ein klasse Album ab, das man sich gerade als Hardcore-Fan auf jeden Fall anhören sollte. Nicht alles was aus Holland kommt, ist immer gleich Käse.

von Sash

Northlane

Surprise! Da hauen NORTHLANE doch einfach so „mir nichts dir nichts“ ihren neuen Longplayer „Mesmer“ heraus ohne mal Bescheid zu sagen. Das hat auf jeden Fall ordentlich für Wirbel gesorgt und die PR-Maschinerie angeworfen. Doch kann das neue Album diesem Wirbel auch standhalten oder wird es durch diesen einfach zerfetzt?

Den Anfang macht der Song „Citizen“, der nach kurzem Gitarrenintro erstmal ordentlich losrockt. Die Strophe und vor allem der schon hymnenhafte Refrain kommen eher getragen daher und man fragt sich, ob es sich hier tatsächlich noch um eine Metalcore-Kapelle handelt. Aber inmitten des Songs beweist der Fünfer, dass er zur richtigen Zeit die Keule schwingen kann und damit alles niederreißt.

Auch beim zweiten Song „Colourwave“ wird dieses Wechselspiel zwischen „Keule“ und „Hymne“ fortgeführt. Aber wer jetzt denkt, dass hier alles nach einer Schablone geschrieben und vertont wurde, irrt sich gewaltig. Sicherlich ist der Refrain bei so gut wie jedem Song immer sehr melodiös und vor allem vom (nicht mehr ganz so) neuen Sänger Marcus extrem stark vorgetragen, aber auch genauso oft brechen NORTHLANE aus diesem Käfig aus. Hört Euch einfach mal in die Songs „Intuition“ oder „Paragon“. In diesen Songs alleine passiert so viel, das man mit Sicherheit mehrere Durchläufe brauch, um alles mitzukriegen.

„Mesmer“ schafft eine sehr dichte Atmosphäre und greift das Hauptthema des Albums „Ist der Mensch zum Teil Maschine oder ist die Maschine zum Teil Mensch“ in allen Belangen sehr gut auf. Das ganze Album wäre perfekt für einen Cyberpunk-Streifen à la Blade Runner. Sowohl textlich als auch musikalisch haben die Jungs hier noch einmal ordentlich zugelegt.

Jedoch gibt es auch einen kleinen Kritikpunkt: Man hat das Gefühl, dass sich die Jungs auf ein Tempo beim Schreiben des Albums eingeschossen hätten. So entsteht doch ab und zu das Gefühl, dass man schon wieder den gleichen Beat um die Ohren gepfeffert bekommt. Wenn das aber so gut gemacht ist, wie in diesem Fall, kann man das verschmerzen.

Auch wenn „Mesmer“ für alle völlig überraschend kam, so dürfte es keinen wundern, dass das Album – wie auch schon seine Vorgänger – auf ganz hohem Niveau ist. Es scheint, als wären die Jungs seit „Node“ noch enger als Einheit zusammengewachsen. Mit „Mesmer“ präsentieren sie ein sehr gelungenes Album, was den Wirbel hierum mehr als standhält.

von Sash

Rerelease und Tourstart

Die Punk Band STIFF LITTLE FINGERS hat für den 7. April ein Rerelease ihres 2014er Albums “No Going Back” angekündigt. Ab Freitag sind die Iren außerdem hierzulande auf Tour und werden am Releasetag im Kulturzentrum Faust in Hannover zu Gast sein.

Auch alte Favoriten werden STIFF LITTLE FINGERS mit im Gepäck haben:  „Man muss die Balance finden“, so Jake Burns. “Für eine Band wie wir sie sind, ist es schwer, sich nicht wie eine Kabarett-Band anzuhören. Natürlich wäre das sehr einfach: ‚Hey, hier ist noch einer, an den Ihr Euch bestimmt erinnert‘. Viele von den alten Songs sind wie alte Freunde für das Publikum. Ich denke, es ist wie bei allen Bands, die es schon lange gibt. Und ja, es gibt Abende, da wollen wir eigentlich nicht „Alternative Ulster“ oder „Suspect Device“ spielen, weil wir sie schon so oft gespielt haben. Aber es gibt immer jemanden, der uns noch nie gehört hat und somit die Songs auch noch nicht kennt“.

1977 in Belfast gegründet, veröffentlichten STIFF LITTLE FINGERS zwei Jahre später ihr Debütalbum “Inflammable Material”. 1983 löste sich die Band auf, um vier Jahre später wieder zusammenzufinden. Mittlerweile ist Frontmann Jake Burns das einzige gebliebene Gründungsmitglied.

In der 2017er Neuauflage erscheint „No Going Back“ am 07. April 2017 als Doppel-CD mit zwölf Demosongs, einer Akustikversion von „My Dark Places“ und einer Live-Version von „When We Were Young“.

Stiff Little Fingers – Tourdates

31.03. Markthalle, Hamburg
01.04. Zakk, Düsseldorf
02.04. SO36, Berlin
04.04. Z-Bau, Nürnberg
05.04. Hansa 39, Mümchen
06.04. Substage, Karlsruhe
07.04. Kulturzentrum Faust, Hannover
08.04. Musikbunker Aachen, Aachen